Zorn & Zuversicht: Selfcare vs Selfobsession

Wer kennt es nicht? Ein Tag im Garten, eine Runde Pilates und das Gefühl, endlich mal wieder etwas für sich getan zu haben. Doch während wir uns in der Welt der Wellness-Retreats und Achtsamkeitsübungen bewegen, stellt sich eine kritische Frage: Wo hört gesunde Selbstfürsorge auf und wo beginnt die reine Selbstoptimierung oder gar die „Self-Obsession“?

In dieser Folge von Zorn und Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, sehr persönlichen Gedanken zu einem Milliardengeschäft. Ein Business, das darauf aufbaut, uns wertvoller zu machen. Ich mache mir Gedanken über das Spannungsfeld zwischen notwendiger Abgrenzung um persönliche Ressourcen wieder aufzuladen und der Gefahr, vor lauter Ich-Bezogenheit die gesellschaftliche Verantwortung aus den Augen zu verlieren.

In dieser Folge erfährst du:

  • Die Schattenseiten der Selfcare-Industrie: Warum Selbstfürsorge oft zu einem exklusiven Konzept für finanziell privilegierte Menschen wird.
  • Abgrenzung vs. Egoismus: Wann uns die Konzentration auf das „Ich“ einsam macht und warum wir das „Wir“ nicht vergessen dürfen.
  • Pflichten in der Gemeinschaft: Warum eine funktionierende Gesellschaft mehr braucht als nur individuellem Wohlbefinden.
  • Impulse für den Alltag: Wie man Kraft schöpfen kann, um sich wieder für die wichtigen Themen unserer Zeit einzusetzen – ganz ohne teure Ayurveda-Kuren.

Selfcare sollte kein Trend sein, der als Entschuldigung für Passivität dient, sondern eine Ressource, die uns heilt und uns handlungsfähig für unsere Community macht.

Diskutiere mit: Wie verstehst du Selbstfürsorge? Hast du Tipps, wie man sich gut abgrenzt, ohne den Bezug zur Gemeinschaft zu verlieren? Schreib uns deine Gedanken und werde Teil des Austauschs!

Kontakt: christa.kloibhofer-krampl@e-steiermark.com

Quellen: https://www.mckinsey.de/news/presse/2024-02-01-wellnessreport

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