Zorn & Zuversicht: Aktionismus, weil privilegiert! Warum Nicht-Handel keine Option ist

Aktionismus, weil privilegiert! Warum Nicht-Handel keine Option ist

„Du Christa, statt aktiv zu werden, planen wir lieber unsere nächsten Urlaube und tun so, als wäre eh alles wie immer.“ Dieser eine Satz einer Freundin am Telefon hat gesessen. Weil er wahr ist. In dieser ungemütlich ehrlichen Solo-Folge geht es um die Komfortzone der Privilegierten – und Christa macht sich dabei als Host selbst angreifbar. Warum flüchten wir vor den Krisen unserer Zeit in den Luxusurlaub und nehmen es mit der Umsetzung im Alltag dann doch nicht ganz so genau?

Wir räumen auf mit dem lähmenden Alarmismus („Wir werden alle sterben!“), der unser Gehirn erst recht in die Passivität treibt, und definieren Aktionismus völlig neu. Denn das systematische Wegschauen und das Ausreizen unserer Privilegien auf Kosten vulnerabler Gruppen hat System – und zwar nicht nur beim Klima, sondern exakt genauso beim schleichenden Demokratieverlust, der erschreckenden Zahl an Femiziden oder grassierender Queer-Feindlichkeit. Eine Folge über das ökologische und soziale Überziehungskonto, auf dem wir in Österreich leben, und ein flammendes Plädoyer dafür, die eigenen Privilegien endlich als Hebel zu nutzen, um unbequemer und lauter zu werden.

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum ständige Untergangsszenarien uns psychologisch in die Verdrängung treiben.
  • Was das „Geschäftsführer-Prinzip“ mit unserer Verantwortung als wohlhabende Gesellschaft zu tun hat.
  • Warum echter Aktionismus nicht bedeutet, dass sich jede*r auf die Straße kleben muss, sondern dass Schweigen im Alltag keine Option mehr ist.

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