Startup Halligalli 19.03.2018

Was passiert, wenn man den „Super–Angel“ Hansi Hansmann mit Markus Tomaschitz von der AVL List GmbH auf einem Podium zusammenbringt? Wir würden sagen: eine sehr inspirierende Diskussion über den Run auf Startups mit vielen Einblicken in den beruflichen Alltag der Podiumsdiskutanten. Hansi Hansmann, Investor von Vorreiter-Startups wie Runtastic, und Markus Tomaschitz, Vice President HR bei der AVL, beantworteten unter anderem die Fragen „Gibt es einen Startup-Hype in Österreich?“, „Warum ist der Frauenanteil in technischen Berufen so niedrig?“ und „Wie viel Innovation ist in Konzernen möglich?“. Moderiert wurde die Diskussion von Stefan Stücklschweiger, Co-Founder vom Fifteen Seconds Festival, der es verstanden hat, die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt zu stellen.

In der Begrüßung hat Dietmar Mauschitz, damaliger Geschäftsführer der NEXT, die Kooperation mit der Austrian Angel Investors Association (aaia) mit einer Hochzeit verglichen: Nach der ersten Verliebtheit kommt die Phase der permanenten Arbeit, welche am Ende des Tages in (hoffentlich) langfristiger Partnerschaft endet. „Gemeinsam erfolgreich sein“ ist auch das Motto für viele noch folgende Veranstaltungen, denn die NEXT konnte mit Lisa-Marie Fassl und der aaia eine Kooperation schließen, die noch viel Spannendes hervorbringen wird.

Hansi Hansmann

aaia

Wir haben in Österreich keinen Startup-Hype, eher ein laues Lüfterl. Innovationen entstehen oft dort, wo es Krisen gibt und ein System zusammenbricht. Das ist bei uns nicht der Fall. Unsere Innovationskraft ist beschnitten, weil wir gesättigt sind.

Markus Tomaschitz

AVL List

Es bringt nichts, wenn wir uns wie bei DSDS die besten Kopien und Inputs aus dem Silicon Valley holen und dann hierher bringen. Wir brauchen eine eigene Identität. Hier in Österreich und in den großen Konzernen.

Dietmar Mauschitz

next-incubator

Wir wollen mit unserem Next-Incubator die Menschen, aber auch Unternehmen dazu animieren, in neuen Geschäftsmodellen zu denken. Hier setzen wir uns keine Grenzen, sondern investieren „eh in alles“. Und zwar in alles, was Sinn macht und auf den für uns richtigen Werten beruht.

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